Wichtige Informationen zum Coronavirus – Update 31.07.2020

Der DAAD verfolgt weiterhin kontinuierlich die Entwicklungen zum Coronavirus und passt seine Aktivitäten flexibel an sich verändernde Situationen an.

Inhalt

Informationen für



 

Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, hat sich der DAAD entschieden, mit den im Folgenden dargestellten Anpassungen in seinem Fördergeschäft auf die dynamische Situation zu reagieren. Der Schutz von Geförderten, Partnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht dabei im Vordergrund.
Bitte beachten Sie, dass sich die Situation fortlaufend verändert und nutzen Sie die kontinuierlich aktualisierten Informationen der Behörden, insbesondere des sowie die jeweiligen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes. Die Behörden stehen in ständigem Austausch und bewerten kontinuierlich die aktuelle Entwicklung.

 

Informationen für DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten sowie Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland

Aus- oder Rückreise

Wenn Sie sich um ein DAAD-Stipendium bewerben oder vielleicht bereits eine Stipendienzusage erhalten haben, stellen Sie sich sicherlich die Frage, ob, wann und wie ein Stipendienbeginn in der Corona-bedingten Pandemiesituation möglich ist. Gleiches gilt für Stipendiatinnen und Stipendiaten, die zwischenzeitlich nach Deutschland zurückgekehrt sind und nun über eine Wiederausreise in ihr Gastland nachdenken.

Aktuell (Stand: 31. Juli 2020) gestaltet sich diese Situation wie folgt:

Keine Reisewarnungen gibt es nunmehr für die EU-Mitgliedsstaaten und Schengen-assoziierten Staaten mit Ausnahme von Luxemburg und den autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien und Navarra in Spanien. Von einer Reise nach Irland (Stand: 28. Juli) wird vom Auswärtigen Amt abgeraten; eine Ausreise zum Stipendienantritt ist aufgrund der Aufhebung der Reisewarnung damit zwar grundsätzlich möglich, wir raten jedoch ebenfalls von einer Ausreise ab.

Für viele wichtige Gastländer außerhalb der EU gelten aktuell noch . Der DAAD stimmt für diese Länder einer Ausreise nicht zu - bitte sehen Sie daher von einer Reise (oder Wiederausreise) in die betreffenden Länder ab, solange die Reisewarnungen bestehen!

Eine Übersicht, welche Möglichkeiten sich für Stipendien ergeben, die derzeit nicht angetreten werden können (z.B. Verschiebung, Online-Beginn) oder was bei einer „Corona-bedingten“ Rückkehr nach Deutschland mit Ihrem Stipendium passiert, finden Sie . Auf dieser Seite informieren wir auch über damit zusammenhängenden finanziellen Leistungen des DAAD.

Weitere Informationen finden Sie auf der , wo die aktuellen Risikogebiete aufgeführt werden, sowie auf den .

Für alle Stipendiatinnen und Stipendiaten, die sich derzeit noch in Ländern mit einer Reisewarnung befinden, möchten wir noch einmal unser Angebot erneuern, eine Rückreise nach Deutschland bei Kostenübernahme durch den DAAD anzutreten. Nehmen Sie in diesen Fällen vor einer Rückreise bitte Kontakt mit Ihrem Programmreferat auf.

Wir bitten unsere Geförderten, sich zu versichern, dass sie sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes eingetragen haben, egal in welchem Land sie sich befinden. Es wird dringend empfohlen, sich ebenfalls die Notfall-Nummer, die auf der Website der jeweiligen deutschen Auslandsvertretung zu finden ist, zu notieren und sich zusätzlich über die Internetseite der jeweiligen Botschaft über weitere Kontaktmöglichkeiten zu informieren. Geförderte, die sich zwischenzeitlich wieder in Deutschland befinden, möchten wir bitten, sich aus der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes vorübergehend wieder auszutragen.

Aktuelles zu geplanten Auswahlen

Bewerbungen auf laufende Ausschreibungen werden weiterhin entgegengenommen und bearbeitet, Kommissionssitzungen werden teilweise per Videokonferenz durchgeführt oder aber es wird auf Grundlage der schriftlichen Unterlagen entschieden.

Informationen zu einzelnen Programmen

Leider müssen wir einzelne Programme im Frühjahr/Sommer 2020 gänzlich aussetzen. Dies sind:

  • RISE / WISE-Praktikantenprogramme: Im Frühjahr/Sommer 2020 können leider keine Praktika stattfinden. Bereits erteilte Zusagen werden 2021 mit Priorität behandelt, es kann aber leider keine Garantie für denselben Betreuungsplatz gegeben werden.
  • Go East- Sommerschulen 2020 und Kongress- und Vortragsreisen: Derzeit werden keine neuen Bewerbungen mehr entgegengenommen. Die Programme sind bis auf Weiteres ausgesetzt.

Informationen für internationale Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Bewerberinnen und Bewerber

Einreise nach Deutschland (Stand: 31. Juli 2020)

Wenn Sie sich um ein DAAD-Stipendium bewerben oder vielleicht bereits eine Stipendienzusage erhalten haben, stellen Sie sich sicherlich die Frage, ob, wann und wie ein Stipendienbeginn in der Corona-bedingten Pandemiesituation möglich ist. Gleiches gilt für Stipendiatinnen und Stipendiaten, die zwischenzeitlich in ihr Heimatland zurückgekehrt sind und nun über eine Wiedereinreise nach Deutschland nachdenken.

Eine Einreise nach Deutschland aus EU-Mitgliedsstaaten und aus „Schengen-assoziierten“ Staaten sowie aus Großbritannien ist seit dem 15. Juni 2020 grundsätzlich wieder möglich; Einreisebeschränkungen und Binnengrenzkontrollen entfallen; es ist kein „triftiger Einreisegrund“ mehr erforderlich.

Seit dem 2. Juli 2020 sind Einreisen von Drittstaatsangehörigen aus folgenden Ländern wieder ohne Beschränkungen möglich: Australien, Georgien, Kanada, Neuseeland, Thailand, Tunesien, Uruguay. Diese Länderliste kann je nach Entwicklung der Pandemie erweitert oder eingeschränkt werden. Wir werden die Entwicklung verfolgen und Sie auf dieser Seite informiert halten.

Drittstaatsangehörige aus allen anderen Ländern dürfen ab dem 2. Juli zu Studienzwecken (hierzu zählt auch die Promotion) nach Deutschland einreisen, sofern das Studium nicht vollständig vom Ausland aus durchgeführt werden kann. Wichtig ist daher, dass für die Visastellen und Grenzbeamten aus offiziellen Dokumenten der deutschen Gastinstitution deutlich wird, dass das Studium bzw. die Promotion eine Präsenz in Deutschland erfordert. Anderenfalls könnten Visa möglicherweise nicht erteilt oder kann die Einreise verweigert werden. Nehmen Sie hierzu bitte Kontakt zu Ihrer Gasthochschule auf.

Bitte kümmern Sie sich sehr frühzeitig um Ihre Visabeantragung, da die Visastellen der deutschen Auslandsvertretungen zum Teil nur wenige Termine für die Antragstellung anbieten und es daher zu Verzögerungen kommen kann.

Unabhängig von Einreisebeschränkungen besteht auf Basis der für Personen, die sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem „Corona-Risikogebiet“ aufgehalten haben, die Verpflichtung, sich in Deutschland für 14 Tage in Quarantäne zu begeben und das örtliche Gesundheitsamt über die Einreise zu informieren. Die wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.

Als Alternative zur Einhaltung der Quarantäne kann ein anerkanntes negatives Corona-Testergebnis vorgelegt werden. Der Nachweis muss durch ein ärztliches Zeugnis erbracht werden. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein und er muss in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem vorgenommen worden sein. Alternativ kann der Test nach Einreise am Ort des Grenzübertritts oder am Ort der Unterbringung erfolgen. Weitere Informationen zum Corona-Test finden Sie auf der .

Sollten Sie aus einem der dort aufgeführten Länder oder Regionen einreisen wollen, prüfen Sie unbedingt, ob Sie die Quarantäneauflagen erfüllen können oder lassen Sie sich testen. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie nicht nach Deutschland einreisen. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass der DAAD keine Quarantäneunterkünfte organisieren und keine Kosten für Quarantäne oder Corona-Tests übernehmen kann.

Da somit aktuell noch nicht für alle Herkunftsländer absehbar ist, ob und wann eine Einreise nach Deutschland ohne Probleme möglich sein wird, haben wir für eine Reihe von Programmen die Möglichkeit geschaffen, das Stipendienvorhaben zunächst online von Ihrem Heimatland aus zu beginnen oder den Beginn des Stipendiums zu verschieben, falls eine Einreise nach Deutschland für Sie nicht möglich sein sollte. Ob diese Möglichkeit für Ihr Programm und Ihr Herkunftsland besteht, erfahren Sie von Ihrem Programmreferat.

Informationen zu diesen Möglichkeiten sowie weitere Fragen und Antworten rund um das Thema „DAAD-Stipendien in der Corona-Krise“ finden Sie .

Informationen zu einzelnen Programmen

  • IAESTE: Bewerbungen für Praktika werden weiterhin entgegengenommen. Praktika-Plätze können voraussichtlich frühestens ab September und nur unter Vorbehalt angeboten werden.
  • Hochschulwinterkurse: Das Programm ist für Bewerbungen im Jahr 2020 ausgesetzt.
  • RISE / WISE-Praktikantenprogramme: Im Frühjahr/Sommer 2020 können leider keine Praktika stattfinden. Bereits erteilte Zusagen werden 2021 mit Priorität behandelt, es kann aber leider keine Garantie für denselben Betreuungsplatz gegeben werden.

Informationen für ERASMUS-Geförderte

Für Erasmus-Studierende hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass bei Änderungen der
Reisepläne (Rückkehr, Absage) die Kosten bis zur Höhe des vorher vereinbarten
Gesamtstipendiums erstattet werden können. Da die meisten Hochschulen im Erasmus-Raum geschlossen haben, bitten wir alle Erasmus-Geförderten Kontakt mit ihrer Heimathochschule aufzunehmen.

Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit hat zwei Listen von für Studierende und Hochschulen zum Coronavirus und Erasmus+ zusammengestellt.

Informationen für Hochschulen (Stand: 09.07.2020)

Der DAAD bittet seine Mitgliedshochschulen und Projektverantwortlichen darum, die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (AA) zu beachten.  Es ist davon auszugehen, dass die Gesamtsituation hinsichtlich internationaler Reisemöglichkeiten und -einschränkungen auf absehbare Zeit unübersichtlich bleiben wird. Reisehinweise des Auswärtigen Amtes oder Einreisebestimmungen für einzelne Länder (Erteilung von Einreisevisa, Quarantänebestimmungen) können sich jederzeit kurzfristig ändern.

Reisen von Deutschen ins Ausland

Der DAAD rät seinen Direktgeförderten (Individualstipendiatinnen und -stipendiaten) aus Deutschland, deren Auslandsförderung demnächst beginnt oder die ihre Förderung wegen Corona unter-/abgebrochen haben, generell nur in Länder auszureisen, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht und die nicht auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts stehen. Der DAAD stimmt für diese Länder einer Ausreise nicht zu. Im Falle der Projektförderung sollten die Projektverantwortlichen deshalb über Ausreisen ihrer Projektgeförderten in Länder mit bestehender Reisewarnung erst nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung der verfügbaren Reiseinformationen entscheiden und dies auch dokumentieren. Eine aktuelle dazu bietet die Seite des Auswärtigen Amtes.

Reisen von Ausländern nach Deutschland

Die gleichen Grundsätze wie für die DAAD-Direktgeförderten aus dem Ausland gelten auch für Projektgeförderte des DAAD aus dem Ausland,

  • deren Deutschlandaufenthalt demnächst beginnt oder
  • die ihre Förderung wegen der COVID-19-Pandemie unter-/abgebrochen haben und aus Deutschland ausgereist sind und die nun nach Deutschland zurückkehren möchten.

Allen Projektgeförderten wird darüber hinaus in jedem Fall geraten, sich vor der Einreise nach Deutschland genau über und mögliche des Gastbundeslandes zu informieren. Die wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.

Vorhabenplanung im Rahmen der Projektförderung

Wir empfehlen unseren Mitgliedshochschulen und Projektverantwortlichen, bei der Maßnahmenplanung ihrer Vorhaben flexible Alternativen zur physischen Mobilität vorzusehen, um ihre Vorhaben bei Bedarf an die weitere Entwicklung der COVID-19-Pandemie anpassen zu können. Für die Veranstaltungsplanung im Jahr 2020 wird geraten, weiterhin und unter Beachtung der oben genannten Reisehinweise zu eruieren, ob Vorhaben oder Aufenthalte verschoben, gegebenenfalls auch durch virtuelle Formate ersetzt oder auf eine andere Art und Weise fort- bzw. durchgeführt werden können. Innerhalb der DAAD-Projektförderung ist unter bestimmten Bedingungen auch ein Online-Beginn von Mobilitätsmaßnahmen mit späterem Übergang in einen physischen Aufenthalt im Gastland möglich. Aktuelle Informationen dazu finden Sie .

Programmausschreibungen

Der zentrale Ausschreibungslauf von zum 16. Juni ist planmäßig erfolgt. Mit dem darin enthaltenen neuen Förderprogramm reagiert der DAAD auf neue Anforderungen im Bereich Digitalisierung an den Hochschulen.

Grundsätzliches

Nachfolgende Informationsquellen empfehlen wir Ihnen:

  • NEU
    Mit der Corona-Pandemie ändern sich die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der deutschen Hochschulen mit Partnern weltweit in besonders rasantem Tempo. Austausch und Kooperation sind nur möglich, wenn alle beteiligten Seiten um die Situation in ihren Partnerländern wissen. Um sich zu informieren, zu welchen Folgen die Corona-Krise in den Wissenschaftssystemen weltweit führt, führt der "Pressespiegel Internationale Hochschulwelt – Corona-Update" relevante Meldungen für Sie im wöchentlichen Rhythmus zusammen.
  • NEU
    Welche Effekte wird die Corona-Krise auf die Internationalisierung des Hochschulbereichs haben? Mit diesem Angebot will der DAAD einen möglichst umfassenden Überblick – der laufend aktualisiert wird - zum aktuellen Stand der „Corona-Forschung“ geben.
  • Aufgrund der pandemischen Ausbreitung von COVID-19 ist weltweit von einem Infektionsrisiko auszugehen. Wegen unterschiedlicher Surveillancesysteme und Teststrategien sowie zeitlichem Verzug zwischen Infektionszeitpunkt und Meldung lässt sich das tatsächliche Infektionsrisiko oft nicht aus den vorliegenden Meldedaten ablesen. Daher sollte generell erhöhte Vorsicht gelten. Einreisenden aus allen Ländern ist empfohlen, sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben.
  • des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes
  • Information of the International Air Transport Association (IATA) on (nur in Englisch)
  • Coronavirus by Johns Hopkins CSSE (nur in Englisch)
  • Situation in China: Ruth Schimanowski, Leiterin der DAAD-Außenstelle in Peking, gibt einen .

Situation von Studierenden an deutschen Hochschulen

Die durch das Coronavirus verursachte Pandemie wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Auch unsere Hochschulen sind massiv betroffen: Der Start der Vorlesungen ist ausgesetzt oder verschoben, Bibliotheken und Mensen sind geschlossen, die Campus sind – wie fast alle Plätze des öffentlichen Lebens – extrem ausgedünnt.  Viele Studentinnen und Studenten sind mehrfach betroffen: zum einen ist noch ungewiss, wie sich der Fortgang der Lehre entwickeln wird, zum anderen brechen für viele Studierende wichtige Einnahmequellen weg, weil ihr Nebenjob der Krise zum Opfer gefallen ist. Andererseits gibt es Branchen und Bereiche, die händeringend vorübergehende (auch studentische) Verstärkung suchen (wie Landwirtschaft oder Einzelhandel). Gleichzeitig wächst ebenfalls der Bedarf an ehrenamtlicher Hilfe z. B. bei der Organisation von Tafeln rasant, die auch in diesen Zeiten ihre Mitmenschen versorgen wollen.

Der DAAD möchte einen kleinen Beitrag leisten, diese je unterschiedlichen Gruppen zusammenzubringen. Er empfiehlt Studierenden, die sich engagieren möchten oder die dringend auf der Suche nach einem Nebenjob sind, die folgenden Angebote:

Sehr zu empfehlen ist ebenfalls die Seite des Deutschen Studentenwerks, die Rat für Studierende mit finanziellen Nöten bereithält:

Allgemeine Infos finden sich hier